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Wann man NICHT in die Sauna sollte

Ratgeber

Wann man NICHT in die Sauna sollte

Gerade im Winter erfreut sich die Sauna großer Beliebtheit. Ob im Stadtbad oder der Therme: Ein Schwitzbad stärkt das Immunsystem und hilft damit, Erkältungen vorzubeugen. Auch die Haut profitiert von regelmäßigen Saunabesuchen. Durch die verbesserte Durchblutung der Haut in der Sauna wird sie mit reichlich Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Der Effekt: straffe, rosige Haut von Kopf bis Fuß. Ein paar Dinge solltet ihr aber dennoch beachten, denn nicht immer ist ein Tag in der Sauna gesund.

Mit akuter Erkältung in die Sauna

Zwar hilft die Sauna, Erkältungen vorzubeugen, doch mit einem akuten Infekt, solltet ihr nicht saunieren. Leidet ihr unter erhöhter Temperatur (Fieber), Kopf- und Gliederschmerzen, braucht euer Körper seine kompletten Abwehrkräfte für die zügige Genesung. Beim Saunieren würde das Immunsystem zu stark strapaziert. Erst wenn die Erkältung oder der grippale Infekt fast vollständig abgeklungen ist, könnt ihr die Sauna wieder bedenkenlos genießen.

Sauna zu später Stunde

Vor allem wenn ihr Sauna-Anfänger und die extremen Temperaturen noch nicht gewohnt seid, ist vom abendlichen Saunieren abzuraten. Durch die neue Situation, an die sich euer Körper erst gewöhnen muss, werden Stresshormone ausgeschüttet, die den Biorhythmus stören Einschlafstörungen verursachen können.

Mit Krampfadern in die Sauna

Solltet ihr unter Krampfadern leiden, dürft ihr zwar in die Sauna, allerdings solltet ihr darauf achten, mit leicht erhöhten Beinen zu liegen. Beim Sitzen könnte das Blut in den Krampfadern versacken, weil es nicht mehr abfließen kann. Extra-Tipp: Nach dem Saunieren die Beine kalt abduschen!

Mit Bluthochdruck in die Sauna

In der Sauna setzt man sich extremen Temperaturschwankungen aus. Leidet ihr ohnehin unter chronischem Bluthochdruck, solltet ihr vor dem geplanten Saunabesuch euren Arzt konsultieren. Die Temperaturschwankungen könnten zu Kreislaufproblemen führen, mit denen nicht zu scherzen ist. Sofern euer Kreislauf trotz Bluthochdruck stabil ist, steht dem Saunabesuch nichts im Wege.

Abschließender Tipp: Sauna ist kein Hochleistungssport!

Bleibt nur so lange in der Sauna, wie es euch wirklich gut tut. Merkt ihr, dass euch schwindelig wird, solltet ihr die Schwitzkabine verlassen und an die frische Luft gehen. Falscher Ehrgeiz ist in der Sauna fehl am Platz. Die Richtlinie sind etwa 8 bis 15 Minuten pro Saunagang, abhängig von der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und körperlichen Verfassung. Zudem sollten während den Saunagängen ausgiebige Ruhepausen eingelegt werden: zwischen 30 und 60 Minuten gelten als optimal.

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